Antoniustag 2019

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Bei strahlendem Sonnenschein feierte die Schulgemeinschaft des Antonianum am heutigen Donnerstag, 13. Juni 2019, zum 300. Mal das Fest ihres Namensgebers, des Heiligen Antonius von Padua. 

Die Gesamtorganisation des diesjährigen Festtags lag in den kompetenten Händen von StD' Maria von Wahlde, die die Mitglieder der Schulgemeinschaft im Rahmen der Eröffnungsfeier auf dem Europahof begrüßte. Nach einer von der Rhetorica unter der Leitung von OStR Olaf Bröcker inszenierten Zeitreise durch das Antonianum, in der die Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll wichtige Ereignisse und Personen der Geschichte des Antonianum gegenwärtig werden ließen, erklang in lateinischer Sprache die Schulhymne "Laudemus nunc Antonium". Dass es aber nicht nur in gesanglicher Hinsicht galt, die Stimme zu erheben, zeigte in beeindruckender Weise der von Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 11 vorbereitete ökumenische Gottesdienst, den Pastoralreferent Peter Havers und Pfarrer Andreas Technow unter dem Motto "Erhebet die Stimme" mit der gesamten Schulgemeinschaft feierten. Die Schülerinnen und Schüler, die an einem Slam-Workshop teilgenommen hatten, trugen mutig und überzeugt ihre Gedanken zu vielfältigen Themen wie Vorurteilen, social media und zwischenmenschlichem Umgang vor und brachten viele der Anwesenden zum Nachdenken. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Schola unter der Leitung von OStR' Annegret Struck und OStR Robert Eilers an der Gitarre begleitet. Für die Technik sorgte das Team um OStR' Miriam Humphreys. Wie in jedem Jahr sprach auch in diesem besonderen Jubiläumsjahr wieder "unser" Antonius (OStR Olaf Bröcker), bevor sich die Schulgemeinschaft auf den Weg zum Europaplatz machte.

In einem bunten Umzug quer durch die Vechtaer Innenstadt präsentierte sich das Antonianum dann der Öffentlichkeit als Schule mit 300jähriger Tradition und als lebendige Schule mit großer Vielfalt. Der Umzug endete in einer Versammlung auf dem Europaplatz, wo die Gymnasialkapelle "Blech", geleitet von Sigrid Hellmann und unterstützt durch ihre Protektorin, StR' Dorothea Weigel, ihr musikalisches Können unter Beweis stellte. In ihrer Festansprache ließ die Schulleiterin, OStD' Inge Wenzel, wichtige Stationen der Geschichte des Antonianum Revue passieren und betionte, dass das Antonianum auch nach 300 Jahren seinen Auftrag "Iuventuti instituendae - der Bildung der Jugend verpflichtet" gewissenhaft und ernsthaft wahrnehme, gerade im Hinblick auf Werte wie Freiheit und Toleranz. Sie dankte allen, die diesen besonderen Jubiläumstag so akribisch vorbereitet hatten, besonders Frau Maria von Wahlde. Helmut Gels als Bürgermeister und Herr Josef Kläne sprachen als Vertreter der Stadt und des Landkreises Grußworte und würdigten die am Antonianum geleistete Arbeit. Besondere Spannung herrschte, als Frau Dr. Elisabeth Hofmann als Vorsitzende des Fördervereins Massara Khidir (Jg. 12) den diesjährigen Antoniuspreis verlieh. Sie begründete das Urteil der Jury mit dem außergewöhnlich umfangreichen und zeitintensiven Engagements, das Massara der Schulgemeinschaft in ihrer gesamten Schulzeit am Antonianum entgegengebracht habe. Sichtlich erfreut zeigten sich auch OStR' Heike Droste und StD Ingo Böhm, denen die SV den "Goldenen Anton" überreichte. Frau Droste habe immer ein Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Schülerinnen und Schüler und vermittele ihnen als "EuroDro" eindrucksvoll den Wert und die Wichtigkeit internationaler Schüleraustausche. Herr Böhm zeichne sich durch seine umfassende Kompetenz und Geduld bei der Beratung von Schülerinnen und Schülern hinsichtlich ihrer schulischen Laufbahn aus. 

Nach der Rückkehr zur Schule gingen die Feierlichkeiten in ein Abschlussfest über, das auf dem Europahof stattfand. Bei fetziger Musik und einem abschließenden Geburtstagsständchen für das Antonianum feierte die Schulgemeinschaft ausgelassen und verzehrte genüsslich das Buffet, das zuvor von vielen fleißigen Händen vorbereitet worden und in seiner Vielfalt ein kulinarisches Abbild des Antonianum war. 

Allen Beteiligten wird dieser besondere Tag, für dessen Organisation und Durchführung nochmals allen fleißigen Helferinnen und Helfern zu danken ist, sicherlich in unvergesslicher Erinnerung bleiben!

 

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OStR Ingo Babilon

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