Elternbrief der Schulleiterin zum Unterricht bis zu den Osterferien

Sehr geehrte Eltern,

sicherlich verfolgen auch Sie mit großer Anspannung die Corona-Entscheidungen der Behörden. Am Montag dieser Woche gab es eine neue Verfügung des Regionalen Landesamtes für Schule und Bildung, die zunächst noch Fragen aufwarf und Klärung bedurfte.

Hiermit möchte ich Ihnen nun mitteilen, welche Optionen uns hier in Vechta bzw. am Gymnasium Antonianum ab dem 15.3.2021 erwarten. Der Unterricht beginnt frühestens am Dienstag, den 16.3.2021, im Szenario B (täglicher Wechselunterricht) für die Jahrgänge 5, 6, 7 und 12. Voraussetzung ist, dass am Montag, den 15.3.2021, der Schwellenwert mit einer 7-Tages-Inzidenz unter 100 pro 100.000 Einwohner im Landkreis Vechta vorliegt.

Grundlage ist der Inzidenzwert, der am Montag um 11.00 Uhr vom Land Niedersachsen veröffentlicht wird. Für diesen stufenweisen Wiedereinstieg ab dem 16.3.2021 würde auch der 13. Jahrgang wieder ins Szenario B wechseln, da einerseits nicht mehr genügend große Räume für das Szenario A zur Verfügung stehen und andererseits das Infektionsrisiko auf diese Weise minimiert werden kann. Am 16.3.2021 würden wir mit den grünen Gruppen beginnen. Es gelten die Zuteilungen zur roten bzw. grünen Gruppe, die bereits im 1. Halbjahr bestanden, weiter.

Das weitere Geschehen bis zu den Osterferien hängt von den tagesaktuellen Inzidenzwerten ab, d.h. ich werde täglich um 11.00 Uhr die aktuellen Inzidenzwerte für den Landkreis Vechta sichten. Erst wenn nach einem Schwellenwert von höher als 100 (Inzidenzwert) mindestens an drei aufeinanderfolgenden Tagen der Schwellenwert von 100 (Inzidenzwert) unterschritten wird, ist eine Rückkehr in das Szenario B erlaubt. Sofern der Inzidenzwert wieder den Schwellenwert von 100 übersteigt, muss am folgenden Tag wieder in das Szenario C gewechselt werden. Von diesen Voraussetzungen wird es auch abhängen, ob ab dem 23.3.21 die weiteren Jahrgänge 8, 9, 10 und 11 wieder in die Schule kommen können (ebenfalls Szenario B). Bitte haben Sie Verständnis, dass ich bei dem hohen bürokratischen Aufwand nicht täglich Mails bzw. Briefe an Eltern, Schüler*innen und Lehrkräfte schreiben kann. Den jeweiligen Stand (welches Szenario wird es am nächsten Schultag geben?) werde ich auf der Homepage unserer Schule (www.Antonianum-Vechta.de) an zentraler Stelle täglich veröffentlichen. Ich muss Sie daher dringend bitten, täglich unsere Homepage einzusehen, um auf dem aktuellen Stand zu sein.

Im Präsenzunterricht besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im Unterricht am Sitzplatz.

Ich möchte betonen, dass diesem Schreiben meine persönliche Einschätzung zugrunde liegt, dass wir vor den Osterferien nicht in das Szenario A wechseln können. Ich würde mich gerne mit meiner Einschätzung täuschen.

Die getroffenen Regelungen für die Zeit bis zu den Osterferien sind mit einem hohen Mehraufwand und mangelnder Planbarkeit für Schule und Elternhaus verbunden. Sie zeigen aber auch, dass es dem Kultusministerium wichtig ist, Schüler*innen noch vor den Osterferien wieder an die Schulen zu holen. Offensichtlich geht das nur unter den o. g. Bedingungen. Da wir von weiterem Distanzlernen ausgehen müssen, möchte ich Ihnen einen Hinweis geben. Auch für das Distanzlernen müssen Unterrichtsversäumnisse (z.B. Abwesenheit in Videokonferenzen, verspätete oder keine Abgabe von Aufgaben) von den Erziehungsberechtigten entschuldigt werden. Sicherlich gibt es gute Gründe für die Unterrichtsversäumnisse, die Sie bitte den Fachlehrkräften mitteilen. Schreiben Sie dazu eine kurze Mail an die Dienstmail-Anschrift der Kolleginnen und Kollegen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Schreiben Sie bitte nicht über den (IServ-)Account Ihrer Kinder, denn es muss ersichtlich sein, dass die Entschuldigung von Ihnen, den Erziehungsberechtigten, kommt.

Sehr geehrte Eltern,

wieder erleben wir eine neue Phase der Pandemie, die erneut enorme Kraftanstrengungen bei Ihnen als Eltern, Ihren Kindern und uns Lehrkräften und Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen an der Schule erfordern. Bleibt zu hoffen, dass wir durch eine vernünftige Teststrategie und baldigen Impfungen wieder zu einem geregelten Unterrichtsbetrieb zurückkehren können und die Schule nicht mehr verwaist bleibt, sondern wieder laut und lebhaft wird.

Mit diesem Wunsch verbleibe ich Ihre

Inge Wenzel, Schulleiterin

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