Elternbrief der Schulleiterin vom 10.Mai: Ersatzleistungen, Klassenarbeiten, Präsenzunterricht

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte,

am Freitagnachmittag haben die Schulen in Niedersachsen einen neuen Erlass bekommen, in dem die schriftliche Leistungsbewertung neu geregelt wird. Der Erlass bestimmt folgendes:

- in den Jahrgängen 5 - 10 darf in der 1. Doppelstunde nach Rückkehr der Schülerinnen und Schüler (Szenario B) keine Klassenarbeit geschrieben werden
- in den Jahrgängen 5 - 11 dürfen maximal zwei schriftliche Arbeiten pro Woche geschrieben werden
- in ein- oder zweistündigen Fächern kann in den Jahrgängen 5 - 11 auf eine schriftliche Arbeit oder Ersatzleistung verzichtet werden, sofern es sich nicht um ein im 2. Halbjahr epochal erteiltes Fach handelt. Die Entscheidung trifft die Schulleiterin in Absprache mit den Fachlehrkräften
- in den Fächern, in denen auf eine schriftliche Arbeit oder Ersatzleistung verzichtet wird, ist den Schülerinnen und Schülern auf Wunsch die Möglichkeit einer zusätzlichen Leistung zur Verbesserung ihrer Zeugnisnote zu geben.

Vor meiner Entscheidung, wie dieser Erlass am Gymnasium Antonianum umgesetzt wird, habe ich mich am Samstag in einer Videokonferenz mit dem Personalratsvorsitzenden Herrn Bröcker, dem Schulelternratsvorsitzenden Herrn Prof. Dr. Eisenkopf sowie mit Emma Born von der Schülervertretung beraten. Nach Abwägung aller Alternativen gelten ab heute, Montag, den 10.5.2021, folgende Regelungen am Gymnasium Antonianum.

Die schriftlichen Leistungsbewertungen und Ersatzleistungen werden in den Jahrgängen 5 - 10 in den Kurzfächern ab dem 10.5.2021 generell ausgesetzt. Ausgenommen davon sind die im 2. Halbjahr epochal unterrichteten Fächer. Klassenarbeiten oder Ersatzleistungen werden ab dem 10.5.21 in den Kurzfächern nur geschrieben/eingefordert, um ein einheitliches Vorgehen innerhalb einer Klasse zu gewährleisten, wenn z.B. vor dem Lockdown im Dezember nur ein Klassenteil eine Arbeit geschrieben hat und die zweite Gruppe nicht mehr zum Zuge kam. Bereits angefertigte oder begonnene Ersatzleistungen werden nicht mehr als solche bezeichnet, sondern bekommen den Status von Langzeitaufgaben, Tests, Referat o.ä. und werden somit zu Ende geführt und bewertet, allerdings nicht mehr mit ca. 30 %, sondern als Teil der mündlichen Note. Es gibt somit im 2. Halbjahr nur noch mündliche Noten in den Kurzfächern.
Im 11. Jahrgang (Einführungsphase) werden wie geplant Klausuren geschrieben oder Ersatzleistungen eingefordert.
Die Fachlehrkräfte sprechen Schülerinnen und Schüler mit mangelhaften oder ungenügenden Leistungen (Versetzungsgefährdung) mit dem Stichdatum 17.5.21 gezielt auf die Erbringung von zusätzlichen Lernleistungen zur Verbesserung der Note an. Die freiwillige Lernleistung soll zeitnah, spätestens bis zum 18. Juni 2021 erbracht werden.

Für die Langfächer bleibt es bei der Entscheidung der Fachlehrkraft, ob eine Klassenarbeit geschrieben oder eine Ersatzleistung eingefordert wird.

Nach der derzeitigen Inzidenzlage könnte der Unterricht in der nächsten Woche für alle Jahrgänge im Szenario B als Präsenzunterricht beginnen. Auf unserer Homepage finden Sie dazu den Rot-/Grün-Kalender. Ich weise darauf hin, dass die Gruppenzuteilung unveränderbar ist.

Inge Wenzel, Schulleiterin Vechta, den 10.5.21

 

Sie finden den Elternbrief auch als PDF, wenn Sie diesen Link anklicken.

 

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