Seminarfach besucht Vion GmbH Emstek

  • Jagd
 Am 27.11.2018 besuchte das Seminarfach „Jagd und Natur“ unter Führung von Herrn Dr. Dörfler den Schlacht- und Zerlegebetrieb Vion in Emstek.

Um 14.00 Uhr wurden wir freundlich empfangen und es wurde uns mit Hilfe einer Power Point Präsentation der Betrieb von der Anlieferung bis zur Qualitätssicherung und Verkauf vorgestellt. Dabei war besonders beeindruckend, dass 12000 Tiere täglich geschlachtet und zerlegt werden, dass die geschlachteten Schweine im Durchschnitt nur einen Transportweg von 50 Kilometern haben und dass diese unter hohen Qualitäts- und Tierschutzanforderung geschlachtet werden, was durch eine Videoüberwachung gewährleistet werden soll.                                                                                                                                                                                              

Nachdem die Schutzkleidung, welche bis auf die Augen und die Hände alles verdeckte, angezogen und die Hygieneschleuse durchquert war, konnten wir den Schlachthof besichtigen. Dies war für uns besonders interessant, da der Großteil des Seminarfachs noch keine Erfahrungen damit gemacht hatte. Zuerst sahen wir die Feinzerlegung, in der Mitarbeiter mit unglaublicher Geschwindigkeit größere Teile des Schweines in fertige Produkte zerlegten, wobei ein Mitarbeiter immer den gleichen Arbeitsschritt bei der Zerlegung vornahm. Danach beobachteten wir die Grobzerlegung, bei der zum Beispiel der Kopf und die Pfoten der Schweinehälften abgetrennt wurden. Zuletzt schauten wir uns den wohl spannendsten Teil der Exkursion an. Dies waren die Arbeitsschritte nach dem Betäuben, Stechen und Ausbluten der Schweine. Dort wurden die Innereien entfernt und die Schweine in zwei Hälften geschnitten.                                                                                                                              

 An diesem Tag haben wir viel über die Herkunft unserer Lebensmittel gelernt, wobei besonders die hohen Hygieneanforderungen, die Geschwindigkeit und der Tierschutz, wie die Videoüberwachung des Schlachtbereichs, beeindruckend waren.

Jan Bernd Warnke

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