Sicherheitskonzept

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Eltern müssen darauf vertrauen können, dass die Sicherheit ihrer Kinder in der Schule gewährleistet ist. Das vorliegende Sicherheitskonzept soll dies gewährleisten. Es wird gestützt durch gewaltpräventive pädagogische Maßnahmen (s.o.)

1. Die regelmäßige Prüfung der örtlichen, räumlichen und technischen Sicherheitsbedingungen in der Schule liegt in der Verantwortung des Sicherheitsausschusses, der dreimal jährlich tagt. Protokolle über Sitzungen liegen vor. Folgende technische Sicherheitsvorkehrungen sind bereits getroffen worden oder sind beim Landkreis beantragt worden:

- Es gibt nur einen Schlüssel, um alle Fenster zu öffnen. Eine Videokamera ist installiert zur Überwachung der Fahrradabstellmöglichkeiten beim Niedersachsenhaus. Die zwei Pausenhöfe und die Eingangsbereiche zu den verschiedenen Schulgebäuden sind recht gut ausgeleuchtet.

- Eine Schließanlage für die gesamte Außenhaut der Schule ist beantragt und wird zur Zeit installiert. Auf diese Weise werden das Risiko eines Schlüsselverlustes und dessen Folgen vermindert.

- Es wurden Türknaufe außen an den Klassenraumtüren angebracht, sodass die Türen nicht mehr ohne Schlüssel von außen geöffnet werden können. Der Eintrag ins Klassenbuch / Kursheft über abwesende Schüler erfolgt sofort zu Beginn der Stunde.

 

2. Die sorgfältige Wahrnehmung und Kontrolle der Aufsichtspflichten ist wichtig für die Unfallprävention und die Erhaltung eines Schulklimas, in dem sich alle sicher fühlen können.

 

3. Die Organisation zur Ersten Hilfe wird von einem Kollegen geleitet. Alle Kollegen sind verpflichtet, alle 3 Jahre ihre Kenntnisse in einem Erste-Hilfe-Kurs aufzufrischen (letzter schulinterner Kurs: 4.8.2009). Über das Verfahren zur Unfallmeldung und die Regelung von Sachschäden werden die neuen Schüler und Eltern im Begrüßungsheft „Wegweiser“ und alle anderen Schüler durch periodische Hinweise im Elternbrief informiert.

 

4. Im Fachunterricht werden Sicherheitsaspekte in verschiedenen Zusammenhängen thematisiert (s.o. gewaltpräventive pädagogische Maßnahmen): Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit Polizei und Verkehrswacht weitere Aktionen und Projekte durchgeführt (s.o. gewaltpräventive pädagogische Maßnahmen)

 

5. Das Verhalten in der Schule regelt die Hausordnung, in die (auf Beschluss der Gesamtkonferenz vom 3.6.2009) das Handy-Verbot aufgenommen wurde, um Gefahren des Missbrauchs vorzubeugen. Die Benutzung von Handys auf dem Schulgelände ist während der Unterrichtszeiten und bei außerunterrichtlichen Schulveranstaltungen nicht gestattet.

 

6.Notfallplan: Feueralarm

Die Klassenlehrer besprechen mit den Schülern zu Beginn des Schuljahres das richtige Verhalten bei Alarm und dokumentieren dies im Klassenbuch. Sie erklären ihnen die möglichen Fluchtwege. Jährlich findet ein Probealarm statt, um das richtige Verhalten zu üben. Hinterher erfolgt eine Auswertung. Nähere Einzelheiten s. Alarmplan im Anhang

 

7. Notfallplan: Amoklauf

Grundsätzlich gibt es keine spezifische Amokprävention, allenfalls allgemeine Maßnahmen zur Gewaltprävention (wie oben erläutert), die zugleich auch potentiellen Amoktaten entgegenwirken können.

Mit Schülern sollte das Thema „Amok“ nur bei konkreten Anlässen mit unmittelbarem örtlichen Bezug besprochen werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass bei Jugendlichen Ängste entstehen oder Amok als eine Möglichkeit zur Problemlösung in das Bewusstsein gerückt wird.

Nach einem Vorfall mit strafrechtlich relevanten Gewalttaten, die Gesundheit und Leben von Lehrkräften, Schülern und Mitarbeitern bedrohen, gilt folgender Notfallplan: Es folgt eine Lautsprecherdurchsage mit einem codierten Hinweis, der allen Lehrkräften, den Verwaltungsangestellten und Hausmeistern in einem persönlichen Brief mit der Bitte um Geheimhaltung mitgeteilt wurde.

Im Fall eines Amoklaufs bleiben alle Schüler mit den Lehrern in den Klassenräumen, die von innen verschlossen werden. Die Türen sollten möglichst verbarrikadiert werden. Jeder sucht Deckung und meidet Fenster und Türen. Nach Möglichkeit sollte jede Lehrkraft ein Handy im Unterricht dabei haben. Die Schulleitung / Verwaltung ist im Besitz einer Liste der entsprechenden Handy-Nummern, sodass eine Verbindung „von draußen nach drinnen“ und umgekehrt möglich ist. Schüler und Lehrer verhalten sich ruhig, bis neue Anweisungen von der Schulleitung / Polizei durchgegeben werden.

Grundrisspläne und fotographische Aufnahmen der Schule liegen bei Polizei und Feuerwahr Vechta vor, damit sie sich mit dem Objekt vertraut machen und als relevant erkannte oder mitgeteilte Bereiche schnell lokalisieren können.

Die Polizei erhält von der Schulleitung / im Sekretariat einen Generalschlüssel , um alle Bereiche der Schule betreten zu können.

Nach Anwesenheits- bzw. Abwesenheitsfeststellung, insbesondere nach Überwältigung des Täters, ist durch die Polizei festzustellen, welche Personen noch nicht gefunden wurden. Hierbei kann es sich um verletzte Personen in der Schule, aber auch um ggf. geflohene traumatisierte Personen außerhalb der Schule (Vermisstenfälle) handeln. Die Eltern / Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler wurden auf der Gesamtkonferenz vom 3. Juni 2009 und im Schulelternrat darüber informiert, dass an der Schule vorbereitende Maßnahmen für den Umgang mit einer konkreten Amok-Lage getroffen wurden.

Auch das Lehrerkollegium und das Verwaltungspersonal sind im erforderlichen Umfang über die vorbereitenden Maßnahmen informiert. Alle verfügen über ein Merkblatt mit Sicherheitsempfehlungen für die konkrete Amok-Lage. Neu in die Schule eintretende Lehrpersonen (auch Referendare) erhalten das Merkblatt bei Dienstantritt (Herr Rörsch, Herr Hoell). Im Sekretariat liegt der durchzugebende codierte Hinweis unter der Lautsprechanlage.

Der Notfallplan „Feueralarm“ war Beschluss der Gesamtkonferenz vom 20. Juni 2007 (bisherige Feueralarmproben am 13.9.2007 + 10.12.2008 + 7.1.2010), der Notfallplan „Amoklauf“ vom 3. Juni 2009. Das Gesamtkonzept „Präventions- und Sicherheitsarbeit“ wurde auf der Gesamtkonferenz im Dezember 2009 verabschiedet. Im Schuljahr 2010/11 wurden einige Maßnahmen ergänzt, verschoben oder weggelassen. Eine Evaluation des Präventionskonzeptes und bes. seiner Änderungen erfolgte auf der Gesamtkonferenz am 14. April 2011.

 

Brandschutzordnung des Antonianum

Musteralarmplan in Krisensituationen

 

 

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