Im Rahmen des Themengebietes „Regionale Prozesse und Strukturen“ im Erdkundeunterricht des Jahrgangs 9 nahm unsere Schule an einem Projekt der RUBA e.V. teil. Die RUBA (Regionale Umweltbildungs- und Agrarprojekte) mit Sitz in Vechta engagiert sich in der Bildungsarbeit rund um Landwirtschaft, Ernährung und Nachhaltigkeit und organisiert Projekte, die Schülerinnen und Schülern Einblicke in landwirtschaftliche Betriebe und regionale Wirtschaftskreisläufe ermöglichen. Unsere Region ist stark von der Landwirtschaft geprägt. Themen wie Strukturwandel, Land- und Ernährungswirtschaft, industrielle Landwirtschaft sowie ökologischer Landbau spielen hier eine wichtige Rolle. Das Oldenburger Münsterland ist insbesondere durch zahlreiche vor- und nachgelagerte Betriebe der Landwirtschaft gekennzeichnet. Am Donnerstag, den 12. März 2026, bereiteten zwei pädagogische Mitarbeiter der RUBA die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs in verschiedenen Kleingruppen motivierend auf die jeweiligen außerschulischen Lernorte vor. Am Freitag, den 13. März 2026, besuchten die Gruppen anschließend verschiedene landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen der Region. Auf dem Bauernhof Windhaus in Bünne/Dinklage stand die Offenstallhaltung von Schweinen im Mittelpunkt. Beim Schlachthof Brand in Lohne erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Arbeitsabläufe eines Schlachtbetriebes. Der Wilhelminenhof in Bakum stellte sein Konzept als Archehof vor. Bei Maximilian Varelmann in Steinfeld erfuhren die Jugendlichen viel über einen modernen Milchkuhbetrieb. Eine weitere Gruppe besuchte die Betriebe Kock (Erdbeerhof) und Sören Meyer (Biogasanlagenbetreiber und Landwirt) in Lutten. Alle Betriebe beeindruckten durch persönlichen Einsatz und große Leidenschaft für den Beruf. Die Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter hießen uns sehr herzlich willkommen und beantworteten bereitwillig die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler. So konnten die Jugendlichen direkte Einblicke in unterschiedliche Formen moderner Landwirtschaft gewinnen und ein besseres Verständnis für die vielfältigen Strukturen und Herausforderungen der regionalen Agrarwirtschaft entwickeln. Wir bedanken uns bei allen Betrieben und der RUBA für das Engagement und diese spannenden Erfahrungen!
Heike Rösener und Laura Hartmann











