Am 4.10.2026 machten sich abends um 21 Uhr 18 Antonianerinnen und Antonianer in Begleitung von Frau Hammer und Frau Heidtmann mit dem Bus auf den Weg nach Danzig. Am nächsten Morgen kamen wir beim Maximilian-Kolbe-Haus in Danzig an, wo wir für die nächsten fünf Tage untergebracht waren. Nach einer kurzen Begrüßung und einer kurzen Pause kamen auch die Schülerinnen und Schüler aus Polen an. Daraufhin folgten ein paar Kennlernspiele und eine „Speed-Dating-Runde“, bei der schon erste Kontakte geknüpft werden konnten. Am Abend hatten wir dann noch ein wenig Zeit zur freien Verfügung, die wir zur Erkundung der Altstadt in kleinen Gruppen nutzten. Den nächsten Tag starteten wir nach dem Frühstück mit einer Stadtrallye in zugelosten deutsch-polnischen Gruppen. Das Interessante daran war, dass der Fragebogen auf deutsch-polnisch gemixt war und wir uns gegenseitig die einzelnen Wörter übersetzen mussten. Nachdem alle Fragen beantwortet waren, trafen sich alle Gruppen am Bowlingcenter. Nach einer Stunde Bowling ging es durch die Altstadt wieder zurück zum Maximilian-Kolbe-Haus zum Mittagessen. Am Nachmittag wurden historische Filme gezeigt, die uns auf den nächsten Tag vorbereiten sollten. Der Abend wurde wieder in kleinen Gruppen verbracht, während einige nochmal die Altstadt bewunderten, ging es für die anderen ins Shoppingcenter. Anschließend traf man sich für eine Spielerunde im Gemeinschafts-Wintergarten. Der Mittwoch stand ganz unter dem Thema Geschichte, denn nach dem Frühstück ging es zu Fuß zum Solidarnoc-Museum. Auf dem Hinweg machten wir noch kurz einen Stopp, um ein Stück der Berliner Mauer anzuschauen. Nach einem interessanten Museumsbesuch reichte es dann auch mit Geschichte und wir fuhren mit dem Zug nach Sopot an die Ostsee. Dort durften wir dann in kleinen Gruppen die Stadt und den Strand erkunden. Der Abend wurde wieder ähnlich wie der vorherige verbracht. Am Donnerstag wurden wir dann nach ein paar Aufwärmspielen in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe ist in Kleingruppen in die Stadt gegangen, um eine Umfrage über Ausgaben, Nachhaltigkeit und Danzig durchzuführen. Die zweite Gruppe hatte einen Backworkshop, in dem leckere Zimtschnecken gebacken wurden. Nach dem Mittagessen wurde dann getauscht, für Gruppe zwei ging es in die Stadt und Gruppe eins hat leckere Hefezöpfe gebacken. Der Backworkshop war für viele das Highlight des Programms, außerdem ist man auch mit den polnischen Schülerinnen und Schülern nochmal mehr in Kontakt gekommen. Zum Abendessen gab es dann zum normalen Essen auch noch unser leckeres Gebäck. Den Abend haben dann die Polen mit Karaoke und Tanzunterricht für uns gestaltet, ein richtig schöner Abschluss für eine tolle Woche, die wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Am Freitag ging es dann nach Programmende wieder mit dem Bus zurück nach Vechta.
Wir bedanken uns bei Frau Hammer und Frau Heidtmann, die schon weit im Voraus Kontakt mit den polnischen Lehrkräften und den Programmveranstaltern aufgenommen haben und ohne die diese Fahrt so auf keinen Fall hätte stattfinden können. Zudem gilt unser Dank dem Deutsch-polnischen Jugendwerk, das dieses Projekt und den Aufenthalt gefördert hat.
(Helene Schumacher)

















